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Der Mann aus El Paso Review deutsch

From The Spaghetti Western Database

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  • Deutscher Titel: Der Mann aus El Paso (1973)
  • Regie: Peter Collinson
  • Drehbuch: Scott Finch, Louis L'Amour
  • Musik: Luis Bacalov
  • Darsteller: Richard Crenna, Stephen Boyd, Ángel del Pozo, Rosanna Schiaffino, Patty Shepard, Farley Granger, Aldo Sambrell
  • Quelle: VHS Video (Polyband/Toppic)


Ruble Noon (Richard Crenna) verliert nach einem Sturz, bedingt eines Mordversuchs an ihm, aus dem Fenster sein Gedächtnis. Mit letzter Kraft kann er seinen vermeintlichen Mördern um Ben Janish (Ángel del Pozo) nach einer Jagd durch die Stadt entkommen. Auf seiner Flucht begegnet er im Zug einem Unbekannten, der sich als Rimes (Stephen Boyd) zu erkennen gibt und ihm von nun zur Seite steht um herauszufinden, wer er ist. Die beiden finden Unterschlupf bei der attraktiven Fan Davidge (Rosanna Schiaffino), deren Ranch von Janish und seinen Schergen eingenommen wurde. Das Besondere: Die Ranch liegt in einem Tal, das nur einen Ein- bzw- Ausgang besitzt, der ständig von Janish's Männern überwacht wird. Noon und Rimes wird bewusst, dass sie bei einer Rückkehr von Janish auf dem Präsentierteller sitzen. Als ihm Henneker (José Jaspe), ein Vertrauter von Fan Davidge, ein Telegramm zusteckt scheint etwas Licht in seine Amnesie zu kommen. Es wird ihm klar, dass er Ruble Noon, ein bekannter Gunslinger und Auftragskiller ist und es sein Auftrag war Ben Janish aus dem Weg zu räumen; im Gegenzug soll er eine Farm mit ausreichend Land erhalten. Sein Auftraggeber war ein Anwalt mit dem Namen Cullane. Noon beschließt einen Weg aus dem Tal zu finden, um Cullane aufzusuchen.


„Ein Verlorener bist du, der sich wieder finden will.“ (Rimes)


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Rimes heftet sich an seine Fersen und die beiden entdecken eine verlassenen Farm, die allem Anschein nach die Bezahlung für den Auftragsmord an Janish zu sein scheint. Noon entdeckt einen Geheimgang, der die Zweckgemeinschaft aus dem Tal herausführt. So gelangen Noon und Rimes zu einem mexikanische Dorf, wo sie ein stummer Mexikaner bereits erwartet und der Noon zu kennen scheint. Mit Händen und Füßen erklärt er den beiden, sie sollen den nächsten Bahnhof aufsuchen. Dort angelangt stellt sich heraus, dass dieser nur von Noon benutzt wird und anscheinend schon des Öfteren von ihm als Ausgangspunkt für verschiedenste Mordaufträge genutzt wurde. Noon erfährt dabei auch, dass Anwalt Cullane ermordet wurde - anscheinend von ihm selbst, genau am Tag des Fenstersturzes. Als er das Büro des Anwalts aufsucht, begegnet er Peg Cullane (Patty Shepard), der Schwester des Ermordeten, die ihn im Anschluss zusammen mit Rimes, dem vermeintlichen Freund und Helfer, in eine Falle lockt. Wieder einmal gelingt Noon jedoch die Flucht, die ihn in das Haus der örtlichen Hand des Gesetzes Richter Niland (Farley Granger) führt, der einige interessante Details aus Noons Vergangenheit zu berichten weiss. Unter anderem, dass die Ermordung des Anwalts auf die Karte der trauernden Schwester ging. Motiv: Eine viertel Million Dollar in Gold, die sich in Noons Besitz befinden soll. Ein Motiv, das nun alle bisher beteiligten Parteien auf den Plan ruft und zu einem bleihaltigen Showdown führen muss, wobei es unter anderem zu einem Duell der beiden weiblichen Protagonisten kommen wird.


„Sie würden nie auf eine Frau schießen. Dafür fehlt ihnen die Courage!“ (Peg Cullane)

„Aber mir nicht! Ich werde dich mit dem größten Vergnügen erschießen, mörderische Bestie!“ (Fan Davidge)


Mit "Der Mann aus El Paso" präsentiert Regisseur Peter Collinson eine solide umgesetzte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Louis L'Amour, die mit gut ausgewählten Locations, einigen äußerst gelungenen Kameraeinstellungen, einer ordentlichen Score von Luis Bacalov und durchweg überzeugenden Schauspielern zu gefallen weiss. Die Story hat einige Wendungen, die beim Zuschauer z.T. durchaus zu Verwirrungen führen können, vor allem da viele der oftmals namentlich genannten Personen innerhalb des Films einfach zu wenig entwickelt sind. Die italienische Beteiligung scheint gering gewesen zu sein, dennoch aber ausreichend groß um "The man called Noon" als britische/spanische/italienische Co-Produktion auszugeben.



by Axl foley 01


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